Gemeiner Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Der Wasserdost ist eine häufig anzutreffende, mehrjährige Pflanze in Deutschland. Sie kommt in ganz Europa vor; in Nord- und Mitteleuropa häufiger als in Südeuropa. Der Wasserdost ist der einzige Vertreter seiner Gattung in Deutschland. Der Wasserdost besiedelt vorzugsweise Bruchwälder und Auen, Feuchtgebiete und Teich- und Bachränder. In höheren Lagen findet man ihn bis 1000 m Höhe. Wasserdost ist eine Zeigerpflanze für feuchte und nährstoffreiche Böden. Auch auf Lehmböden findet man den ihn häufig. Wasserdost ist im Bestand nicht gefährdet. Sehr gute Insektenpflanze!

In der Volksmedizin ist der Wasserdost eine beliebte Heilpflanze zur Steigerung der Abwehrkräfte und der Leberfunktionen. Es wird die ganze, oberirdische Pflanze als Kraut bzw. Tinktur oder Tee verwendet. Da er auch die Funktionen von Galle und Milz anregt, ist sein Einsatz auch in Blutreinigungstees möglich. Die Sammlung der Pflanze erfolgt zu Beginn der Blütezeit. Der Anwendungsschwerpunkt liegt aber in der Stärkung des Immunsystems bei Infektionen; sein Einsatz entspricht dabei in etwa dem des Sonnenhutes. Hauptinhaltsstoffe sind Gerbstoffe, Saponine und etherische Öle.

  • Wuchs: Aufrecht, horstig.
  • Blüten: Weiße bis rosarote Doldenrispe, Anfang Juli - September.
  • Blätter: Hanfförmig, grün
  • Höhe: 50 - 150 cm.
  • Ansprüche: Für sonnige bis halbschattige, feuchte Plätze.

Diese Pflanze ist sowohl eine Energiepflanze, als auch eine Bienentrachtpflanze.

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