Fragen:

Verbreitet sich die Becherpflanze so unkontrolliert wie bspw. das Indische Springkraut?

Nein, die Becherpflanze ist standorttreu, sie vermehrt sich nur am Wurzelstock durch Austriebe sog. Rizome. Eine Untersuchung der herabgefallenen Samen im November ergab, das diese ausgefressen waren. Bedingt durch Vögel, Mäuse und anderes Getier, die die Samen fressen. Dennoch sollten Silphium -Felder nicht in unmittelbarer Flußnähe angelegt werden, da bei Hochwasser keimfähige Samen fortgetragen werden können.

Wie kann ich die Becherpflanze eines Tages wieder los werden?

Durch tiefes Pflügen mit dem Scheibenpflug und nachträgliches Grubbern kann man Silphium nach der letztmaligen Ernte wieder beseitigen. Eine schattierende Nachfolge- frucht, wie Roggen, behindert den Wiederaustrieb. Falls doch noch ein geringer Austrieb erfolgt, kann der gesamte Aufwuchs als Grünroggen im Ende Juni/Anfang Juli abgehäckselt und in der Biogasanlage eingesetzt werden. Herbizide sind also nicht zwingend erforderlich.

 

Die vorherigen Informationen über die Silphie haben wir von www.becherpflanze.de (Autor dieser Seite: Dr. Pedro Gerstberger, Lehrstuhl für Pflanzenökologie der Universität Bayreuth) mit freundlicher Genehmigung übernommen.

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